Der ganz alltägliche Wahnsinn

Man weiß nicht mehr wirklich wo man anfangen soll. Überall im  und am Haus sind Baustellen und wir sind im Moment an unsere körperlichen Grenzen gestoßen. Irgendwann kommt der Punkt, wo man zwischen der Frage steht; resignieren oder weitermachen.
Wir haben uns 3 Tage Pause gegönnt, weil nichts mehr ging.  Selbst einen 15 Kilo Sack Mörtel, konnten wir nicht mehr heben. Die Kraft war einfach komplett weg. Eine Tasse Kaffee heben, ließ uns schon die Hände zittern.
Die letzten Wochen waren schlimm, hinzukommend die Rückschläge beim Bau, der Druck endlich die Quarantänestation fertig zu bekommen, die Augen zu verschließen vor den anderen Baustellen und der Kummer um unsere Sorgenfellchen.
Nach langem hin und her, konnten wir heute die Boden und Wandfliesen kaufen. An dieser Stelle herzlichen Dank an meinen Bruder Stefan und meine Schwägern Brigitte, die uns durch eine großzügige Spende den Kauf ermöglichten.

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Thorsten Pews besorgte uns die Steine für das Duschwannenpodest und die Zwischenwände für die Quarantäneboxen. Vielen lieben Dank Thorsten.

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Nun sind wir schon etliche Schritte weiter, aber den Umfang der Arbeiten merkt man erst, wenn man dabei ist.
Hier einmal der bisherige Fortschritt:

Diese alte Betonplatte haben wir entfernt.

In diesem ca 12 qm Bereich wird Estrich gegossen....

In diesem ca 12 qm Bereich wurde durch die Firma Schmengler der Estrich gegossen.

Herr Schmengler bei der Arbeit

Herr Schmengler bei der Arbeit

Der Estrich wird eingepumpt

Der Estrich wird eingepumpt

Nach gut 2 Stunden war alles fertig!

Nach gut 2 Stunden war alles fertig!

Dennis und Andy erklärten sich ohne zu zögern bereit, die Wasserinstallation im Quarantäneraum zu machen, Vielen Dank Jungs!!!

Dennis und Andy erklärten sich ohne zu zögern bereit, die Wasserinstallation im Quarantäneraum zu machen, Vielen Dank Jungs!!!

Die ehemals zugemauerte Tür wurde aufgestemmt.

Die ehemals zugemauerte Tür wurde aufgestemmt.

Steine sind raus. Hier entsteht die Schleuse zum Betreten des Quarantäneraumes.

Man sieht den Durchgang, der vom Hauswirtschaftsraum aus erreichbar ist.

Man sieht den Durchgang, der vom Hauswirtschaftsraum aus erreichbar ist.

Man sieht den Durchgang, der vom Hauswirtschaftsraum aus erreichbar ist.

Die Rigipsplatten wurden angebracht. An zwe Seiten haben wir Dämmplatten zwischen Wand und Rigips verbaut.

Die Rigipsplatten wurden angebracht. An zwe Seiten haben wir Dämmplatten zwischen Wand und Rigips verbaut.

Hier bei der Wandverkleidung mit  imprägniertem Rigips

Hier bei der Wandverkleidung mit imprägniertem Rigips

Und hier nochmal vom Eck aus, wo später die große Quarantänebox sein wird.

Und hier nochmal vom Eck aus, wo später die große Quarantänebox sein wird.

Das Podest für die Duschwanne wurde gemauert

Das Podest für die Duschwanne wurde gemauert

Die erste Trennwand der Quarantäneboxen

Die erste Trennwand der Quarantäneboxen

 

bienchenroentgenbildUnser Bienchen hatte einen furchtbaren Unfall. Ihre Hüfte ist mehrfach gebrochen und nun haben wir die arme Schnute in einer Gitterbox. Mindestens 8 Wochen soll sie sich möglichst nicht viel bewegen. Sie bekommt ein Schmerzmittel und irgendwie müssen wir da jetzt durch.

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Sie ist so tapfer und Hippie leistet ihr auch ganz artig Gesellschaft.

Auch wenn uns der Kopf zu platzen droht und die Nerven blank liegen; solche Momente geben uns wieder Kraft!
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Der erste Schritt ist getan!

Am Samstag den 28.03.2015 war es soweit. Dieses Datum wird uns sicher in bleibender Erinnerung sein. Die Firma Schmengler Estrichbau aus Obererbach legte sozusagen den Grundstein für unsere Quarantänestation auf dem Schutzhof. Die Bodenfläche wurde mit Estrich gefüllt und wir hoffen nun schnellstmöglich mit den weiteren Arbeiten beginnen zu können. Eine große Hürde ist noch zu meistern mit der Wasserinstallation und der Stromversorgung. Dann können wir die Wände montieren und die Fliesen verlegen.

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Die Firma Schmengler Estrichbau aus Obererbach unterstützte uns beim Bau der Quarantänestation und übernahm die erste Wichtige Tätigkeit! Wir sagen herzlichen Dank!

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Wir brauchen fachmännische Hilfe!

Für den Bau des Quarantänebereiches brauchen wir dringend fachmännischen Rat und Unterstützung, insbesondere für die Wasser-,  Abwasser- und Stromversorgung.
Der Quarantänebereich gehört zu den wichtigsten Auflagen, damit wir unsere Tierschutzarbeit in vollem Umfang weiterführen können. Ohne diesen Bereich, können wir erkrankte oder verletzte Tiere nicht mehr in unsere Obhut nehmen. Deshalb rennt uns etwas die Zeit davon, denn das kommende Frühjahr steht bereits vor der Tür und damit auch wieder viele Waisen, die unsere Hilfe brauchen!

Auch Baumaterial:  Armaturen, Fliesen, 1 Duschwanne, Verputz, Bauholz und finanzielle Unterstützung zur Beschaffung von Baumaterial benötigen wir ganz dringend!

Wer kann uns helfen? Bitte melden Sie sich unter: info@tierschutzhof.org

oder: 0151 461 857 15